Das Eingliedern einer Spange ist ein kieferorthopädischer Eingriff, der glücklicherweise keine großen Schmerzen verursacht. Meist sind es nur die ersten Tage nach dem Eingliedern oder nach einem Nachstellen, an denen der von der Zahnspange ausgeübte Druck als störend empfunden wird. Danach gewöhnen sich die Patienten relativ schnell an die Brackets, die Beeinträchtigungen verschwinden in fast allen Fällen gänzlich.
Und noch eine gute Nachricht: Eine Spange schädigt die Zähne nicht, sie löst weder Karies noch Entzündungen aus. Voraussetzung ist allerdings, dass die Zähne regelmäßig und gründlich geputzt werden. Damit verhindert man, dass Beläge an den Zähnen haften bleiben, die wiederum als Hauptursache von Karies gelten.
Karies vorzubeugen heißt demnach (auch) für die Träger festsitzender Spangen: nach den Hauptmahlzeiten, also dreimal täglich, sollten die Zähne gründlich geputzt werden. Abends sollten zudem die Zahnzwischenräume gereinigt werden, etwa mit Zahnseide oder einem Interdentalbürstchen. Wie das am besten vonstatten geht, wird dem Patienten nach dem Einsetzen der Spange ausführlich erklärt.
Neben dem Putzen gilt das Einhalten regelmäßiger Kontrolltermine beim Kieferorthopäden als wichtigster Schutz vor Zahnschäden. Alle vier bis acht Wochen wird bei diesen Terminen nicht nur die Wirkung der Spange überprüft, sondern auch die Mundhygiene. Denn auch hier gilt: vorbeugen ist besser als heilen.
