Zahnfleischprobleme oder besser: Zahnfleischentzündungen schließen eine kieferorthopädische Behandlung aus. Das heißt, dass zuerst die Entzündung vollständig beseitigt werden muss, bevor ein kieferorthopädischer Eingriff erfolgen kann.
Bevor also der Kieferorthopäde mit seiner Arbeit beginnen kann, sind Hauszahnarzt oder Parodontologe an der Reihe. Sie bringen dem Patienten nicht nur die richtige Mundhygienetechnik bei, sondern reinigen dessen Zähne auch professionell, entfernen Beläge aus den Zahnfleischtaschen (Kürettage) und rücken so der Ursache der Entzündung zu Leibe. Gleichzeitig wird diese mit Antibiotika bekämpft.
Hat diese Behandlung Erfolg, kann die kieferorthopädische folgen. Gleichzeitig muss ein an Parodontitis erkrankter Patient aber ganz besonders auf seine Mundhygiene achten und alle zwei bis drei Monate seinen Hauszahnarzt aufsuchen, der alle notwendigen Kontrollen durchführt.
